dimanche 16 février 2014

Interview mit Rahel Küng, 2013 Triathlon Schweizermeisterin

Heute schreibe ich meinen ersten Artikel in Deutsch. Das ist das Interview mit Rahel Küng, professionnelle Triathletin, 2013 Schweizermeisterin. Danke Rahel, dass du an meine Frage geantworten hast. Ich wünsche dir viel Erfolg für 2014 und weiter...

Rahel, Kannst-du dich an unsere Leser vorstellen?

Mein Name ist Rahel Küng. Ich bin 22 Jahre alt und wohne mit meiner Familie in Bütschwil (SG).
Mit 6 Jahren bestritt ich meinen ersten Schwimmwettkampf, mit 17 meinen ersten Triathlon. Ganz vom Schwimmsport auf Triathlon umgestiegen bin ich mit 19 Jahren. Im selben Jahr wurde ich Junioren Schweizermeisterin.
Im Stöckli Sport Wil habe ich eine Lehre zur Detailhandelsfachfrau abgeschlossen. Danach absolvierte ich die Berufsmatura. Momentan konzentriere ich mich hauptberuflich auf den Sport. Ich habe das Glück mit Brett Sutton, einem der weltbesten Coaches trainieren zu dürfen.

Kannst du deinen besten Sport-Erfahrung zu beschreiben?

Mein schönstes sportliches Erlebnis war der letzte Wettkampf der Saison 2013, dem Ironman 70.3 Aix en Provence FRA. Noch in meiner ersten Saison auf der Halbironman-Distanz erreichte ich dort meinen ersten internationalen Podestplatz. Als sehr starke Schwimmerin stieg ich als erste Frau aus dem kleinen See. Nun galt es, die Führung so lange wie möglich nicht abgeben zu müssen. Erst nach 65km wurde ich von den späteren Erst- und Zweitplatzierten überholt. So lange ist es mir noch nie gelungen, die Führung zu halten. Auf der Laufstrecke bangte ich 21km lang darum, den dritten Rang halten zu können. Mit einer neuen persönlichen Bestleistung im Halbmarathon rettete ich den dritten Platz ins Ziel. Es war ein toller Wettkampf, der mich motivierte, weiter an meinen Rad- und Laufleistungen zu arbeiten, um irgendwann die Führung nach dem Schwimmen nicht mehr abgeben zu müssen. ;)

Und deine schlimmste Sporterlebnis?

Natürlich sind Misserfolge, welche jeder hin und wieder einstecken muss, nichts Schönes. Ich denke aber das Schlimmste für jeden Spitzensportler sind Verletzungen. Meinen grössten Rückschlag musste ich erst vor Kurzem (Oktober 2013) einstecken, als ich mir bei einem Velounfall im Trainingslager in Mexiko den Oberschenkel gebrochen habe. Ich hatte die beste Saison meiner Karriere hinter mir und wollte mich durch einen super Winteraufbau fleissig auf die nächste Saison vorbereiten. Dann der Unfall - als ich dort so am Boden lag, tat es nicht nur körperlich sehr weh. Trotzdem lasse ich mich nicht entmutigen und gebe mein Bestes, um in der nächsten und vor allem in der übernächsten Saison wieder fit an der Startlinie stehen zu können.

Welchen Rat würdest du für Internetnutzer, die diesen Artikel lesen, geben?

Kämpfe für deine Ziele und Träume, egal was andere sagen. Mit Passion, harter Arbeit, Zielstrebigkeit und Durchhaltewillen kannst du fast alles erreichen. Hast du dann noch das nötige Quäntchen Glück dazu, kann nichts mehr schief gehen :)

Hast du eine Website, um dich besser zu kennen?

Ich habe leider keine eigene Homepage aber du kannst dich auch ohne eigenes Facebookprofil auf www.facebook.com/rahelkuengtri auf dem Laufenden halten oder mir auf Twitter (@rahelkueng) folgen. Auch auf der Homepage des ewz power teams www.ewzpowerteam.ch sind regelmässig Artikel über mich zu finden.

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